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Geschichte

Aus der Praxis für die Praxis

Wer täglich Wege, Plätze und Straßen instand hält, weiß: Gute Technik entscheidet über Effizienz, Arbeitszeit und Ergebnis. Genau aus diesem Anspruch heraus ist der VGrader entstanden.

Der erste VGrader-Prototyp in der Entstehung Der erste Prototyp

Aus der Praxis entstanden. Mit unseren Kunden weiterentwickelt.

Die Geschichte unseres Graders beginnt mit über 20 Jahren Erfahrung im kommunalen Wegebau. Mit Wegen, die regelmäßig gepflegt werden müssen, begrenzten Budgets und der Frage: Wie lässt sich diese Arbeit einfacher, schneller und ressourcenschonender erledigen?

Als ein Freund mit seiner Idee für einen Grader zu mir kam, war mein erster Gedanke: Das klingt vernünftig – warum gibt es so etwas noch nicht? Wir ließen die Idee prüfen. Nach unserer damaligen Recherche fanden wir keine vergleichbare Umsetzung. Also beschlossen wir, selbst anzufangen.

Unsere Geschichte

Vom ersten Prototyp zum VGrader 230K 2.0

Der erste Prototyp, Frontalansicht 2020

2020 — Der erste Prototyp

Wir gründeten unsere Firma und begannen, die ersten Geräte zu bauen. Bereits vom ersten Tag an zeigte sich in der Praxis, dass das Grundprinzip funktionierte.

Der Grader mit dem alten, hinten angebauten Seitenschild, 2020–2025

2020–2025 — Eine Idee wächst mit ihren Aufgaben

Aus den ersten Geräten entstand Schritt für Schritt ein vielseitiges System zur Wegepflege. Wir bauten den Grader in drei verschiedenen Arbeitsbreiten und ergänzten ihn um Anbauteile wie ein hinten angebautes Bankettschild und einen Versetzrahmen. Unsere Kunden waren dabei von Anfang an ein wichtiger Teil der Entwicklung — wir hörten zu, fragten nach und werteten aus. So entstand über sechs Jahre ein Erfahrungsschatz direkt aus dem Einsatz.

VGrader 230K 2.0

2026 — Der VGrader 230K 2.0

2026 übernahm ich die Entwicklung selbst, um die Erfahrungen unserer Kunden und unsere eigenen Erkenntnisse konsequent in einer neuen Konstruktion zusammenzuführen. Daraus entstand der VGrader 230K 2.0 — seit 2026 unter dem Namen VGrader, mit 2,30 statt bisher 2,05 Metern Arbeitsbreite. Die Dreipunktanhängung lässt sich zusätzlich mittig oder je 15 cm nach links oder rechts versetzen, dazu kommen verstärkte Kufenhalterungen, eine integrierte Lichtanlage und eine abnehmbare Euro-Aufnahme.

Neigungsanzeige am VGrader

Freie Sicht für den Fahrer

Das offene Mittelteil ermöglicht einen guten Einblick in den Grader — der Fahrer sieht besser, wie sich das Material bewegt. Die große Neigungsanzeige sitzt rechts im gut einsehbaren Bereich, lässt sich mit weniger Körperdrehung ablesen und schützt die Zylinder vor Steinschlag. Zwei breit angesetzte Zylinder ersetzen den bisherigen einzelnen und ermöglichen eine Verstellung bis 20 Grad.

Leitbleche am VGrader

Neue Leitbleche — volle Breite, weniger Material

Bisher sammelte sich Material zunächst stark in der Mitte des V-Schilds und verteilte sich erst bei ausreichend Füllung nach außen. Die neuen Leitbleche lenken das Material gezielt nach vorne und fördern eine rollende Bewegung, die sich früh über die Breite verteilt. Nach unserem Generationenvergleich braucht diese Arbeitsweise rund zwei Drittel weniger mitgeführtes Material, um die volle Breite zu nutzen.

Bankettschild 2.0 nah an der Hinterachse

Bankettschild 2.0 — näher am Traktor

Das Bankettschild 2.0 kann Material nach außen räumen und geeignetes Bankettmaterial wieder nach innen auf den Weg holen — ganz ohne Versetzrahmen. Bei der früheren Anordnung weit hinter dem Traktor beeinflusste der große Hebelarm das Fahrverhalten spürbar. Deshalb sitzt das neue Schild möglichst weit vorne, nahe der Hinterachse — das unterstützt ein stabileres, spurtreueres Arbeiten und reicht je nach Einstellung bis zu 80 cm über die Traktorkontur hinaus.

Robuster Rahmen des VGraders

Robuste Konstruktion — Zugkraft & Hardox 500

Erfahrungen mit hohen seitlichen Belastungen waren Anlass für eine neue Kraftübertragung: Die Zugkraft wird von den Unterlenkern jetzt direkt über die Gelenke auf das Schild geleitet, statt wie bisher über den Oberrahmen. Das Gerät läuft dadurch spürbar ruhiger und hat ein Vielfaches an Stabilität gewonnen. Alle fest verschweißten Anhängeaufnahmen fertigen wir zudem aus Hardox 500, mit Bolzen aus dem weicheren ST32 — der Verschleiß soll bevorzugt am günstig austauschbaren Bolzen entstehen, nicht an der fest verbauten Aufnahme.

Aufreißer V12 im Einsatz vor dem VGrader

Der V12-Aufreißer

Der Wunsch nach einem Aufreißer kam von unseren Kunden — anfangs war ich skeptisch, ein tief arbeitender Grubber passte nicht zu unserer hohen Arbeitsgeschwindigkeit. Gesucht war eine Lösung, die verhärtetes Material auflockert, ohne tief in den Unterbau einzugreifen. Daraus entstand der V12 mit zwölf federnd gelagerten Zinken: Vorne lockert er die Oberfläche, dahinter nimmt der VGrader das gelöste Material auf, mischt und verteilt es — besonders wertvoll bei trockenen, harten Wegen.

Unsere Entwicklung beginnt dort, wo unsere Geräte arbeiten

Vom ersten Grader aus dem Jahr 2020 bis zum VGrader 230 K 2.0 folgt unsere Entwicklung demselben Gedanken: genau hinsehen, Erfahrungen ernst nehmen und konkrete Aufgaben einfacher lösen.

Unsere Kunden liefern dafür wertvolle Impulse. Aus ihren Rückmeldungen entstehen Verbesserungen, die im täglichen Einsatz zählen: bessere Sicht, einfachere Bedienung, gezielter Materialfluss, eine robustere Konstruktion und vielseitigere Anbauteile.

Aus über 20 Jahren kommunaler Erfahrung entstand die Idee. Aus sechs Jahren Kundenerfahrung entstand die nächste Generation. Und die Praxis bleibt unser Maßstab.

Jahrelange Erfahrung
und Feedback aus der Praxis haben uns hierher gebracht
300+
Anwender setzen bereits auf den Grader
Made in Bayern
Landsberg am Lech

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